Mensch & Begegnung
Diese Arbeit entsteht aus der Frage, was bleibt, wenn Einordnung zurücktritt.
Portraits aus verschiedenen Jahren und Kontexten zeigen Menschen im Studio und im öffentlichen Raum, in Farbe und Schwarz-Weiß. Nicht als Beispiel, nicht als Kategorie, sondern als Gegenüber.
Begegnung beginnt dort, wo Zuschreibung endet.



Viele Wahrnehmungen folgen heute schnellen Begriffen: Herkunft, Rolle, Alter, Funktion, Zugehörigkeit.
Die Fotografien setzen dem keinen Kommentar entgegen, sondern einen anderen Blick: Präsenz, Ausdruck, Moment.
Was sichtbar wird, ist nicht das Etikett, sondern der Mensch.
Die fortlaufende Arbeit wird 2026 im Rahmen der Ausstellung
Begegnung Mensch im Stadtschloss Potsdam Landtag Brandenburg präsentiert.



Oft entstehen die Bilder aus kurzen Situationen, manchmal aus Gesprächen, manchmal aus längeren Verbindungen.
Nähe ist dabei kein Effekt, sondern Voraussetzung.
Die Arbeiten bleiben bewusst ohne Beschriftung. Kein Name, kein Ort, kein erklärender Rahmen lenkt den ersten Blick.

Das Projekt ist fortlaufend.
Es wächst mit jeder neuen Begegnung und verändert sich mit ihr.

